Lutschpastillen, Hausmittel oder Saft – was hilft Kindern bei erkältungsbedingten Halsschmerzen?
Bei erkältungsbedingten Halsbeschwerden können Eltern einiges tun, um ihrem Kind den Alltag angenehmer zu machen. Wichtig ist dabei vor allem, die empfindlichen Schleimhäute im Hals und Rachen feucht zu halten und weitere Reizungen zu vermeiden. Welche Unterstützung und Darreichungsform am besten passt, hängt unter anderem vom Alter des Kindes ab.
Halsschmerzen bei Kindern: Was steckt dahinter?
Halsbeschwerden wie Halsschmerzen treten bei Kindern häufig im Rahmen einer Erkältung auf. In den meisten Fällen sind sie sogar das erste Symptom einer beginnenden Erkältung. Daneben können auch eine angestrengte Stimme, trockene Raumluft oder eine verstopfte Nase mit verstärkter Mundatmung den Hals reizen. Bei kleinen Kindern zeigt sich das nicht immer durch eine konkrete Schmerzbeschreibung. Sie trinken vielleicht weniger, weinen beim Schlucken, sind ungewöhnlich quengelig oder schlafen schlechter.
Auch Heiserkeit, vermehrtes Speicheln oder eine belegte Stimme können Hinweise auf Halsbeschwerden sein.
Was hilft gegen Halsbeschwerden bei Kindern?
Bei leichten Beschwerden steht zunächst das Wohlbefinden im Mittelpunkt. Ruhe, ausreichend Flüssigkeit und eine möglichst reizfreie Umgebung können helfen. Lauwarme Getränke befeuchten den Hals. Weiche Speisen wie Suppen, Breie oder Pürees lassen sich häufig leichter schlucken als trockene oder harte Lebensmittel. Regelmäßiges Lüften und eine nicht zu trockene Raumluft können ebenfalls angenehm sein. Zusätzlich können spezielle Lutschpastillen oder Säfte zur Befeuchtung und zum Schutz der Mund- und Rachenschleimhaut sinnvoll sein. Hier kommt es auch auf die passende Darreichungsform an.
Lutschpastille, Hausmittel oder Saft: Worin liegen die Unterschiede?
Hausmittel unterstützen vor allem durch Wärme, Flüssigkeit oder ein angenehmes Gefühl im Hals. Lutschpastillen regen zusätzlich den Speichelfluss an und können bei entsprechenden Inhaltstoffen einen schützenden Film auf der Schleimhaut bilden. Auch Säfte zum Einnehmen, wie zum Beispiel das isla® junior Halsliquid, kann die gleichen oder ähnliche Funktionen erfüllen, unterscheidet sich also vor allem in der Darreichungsform. Im Mittelpunkt steht die Befeuchtung und der Schutz trockener und gereizter Hals- und Rachenschleimhäute.
Hausmittel: Einfach, vertraut und gut kombinierbar
Hausmittel sind im Familienalltag schnell zur Hand. Ein lauwarmer Tee kann dazu beitragen, dass das Kind mehr trinkt. Weiche Speisen schonen den Hals beim Schlucken. Ruhe und eine Pause vom Toben geben dem Körper Zeit, mit dem Infekt umzugehen. Wichtig ist, dass Getränke und Speisen angenehm temperiert sind. Sehr heiße Getränke oder stark reizende Lebensmittel sind bei Halsschmerzen keine gute Idee.
Lutschpastillen oder Flüssigkeit zum Einnehmen?
Zuckerfreie Lutschpastillen können eine praktische Hilfe sein, wenn ein Kind bereits sicher und kontrolliert lutschen kann. Beim Lutschen wird Speichel gebildet, der die Mund- und Rachenschleimhaut befeuchtet. Kleine Kinder können oft noch nicht kontrolliert lutschen. Für sie ist ein Saft zum Einnehmen eine passende Alternative.
Ungefähr ab dem Alter von 4 Jahren können Eltern gemeinsam mit ihrem Kind entscheiden, welche Darreichungsform besser passt. Manche Kinder lutschen gern eine Pastille. Andere akzeptieren eine Flüssigkeit leichter – besonders dann, wenn der Hals beim Schlucken schmerzt.
Hausmittel oder Mittel aus der Apotheke bei Kinder-Halsschmerzen?
Eine Kombination verschiedener Maßnahmen dürfte die beste Linderung für Halsbeschwerden bei Kindern darstellen. Mit Getränken wie lauwarmen Tee können Sie dafür sorgen, dass das Kind genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Zusätzlich kann das wohltuende Gefühl eines leckeren Getränks zur Linderung beitragen. Auch ein Halswickel kann als angenehm empfunden werden.
Mittel aus der Apotheke sind dagegen in der Regel auf die gezielte Befeuchtung und den Schutz der Mund- und Rachenschleimhaut ausgerichtet, um deren natürliche Regeneration zu unterstützen. Bei dem isla® junior Halsliquid sorgt zum Beispiel der bewährte Spezialextrakt aus Isländisch Moos zusätzlich dafür, dass sich ein balsamartiger Schutzfilm auf die gereizten Schleimhäute legt. Durch die dickflüssige Konsistenz des Halsliquids verteilt es sich beim Einnehmen im Mund- und Rachenraum und legt sich langanhaltend auf die trockenen und gereizten Schleimhäute, befeuchtet sie und schützt sie vor weiteren Reizungen. So kann das Halsliquid bei erkältungsbedingten Halsbeschwerden und Hustenreiz unterstützen.
Die isla® junior Pastillen setzen ebenso auf gezielte Befeuchtung und Schutz. Sie sind für Kinder ab 4 Jahren geeignet, die bereits kontrolliert lutschen können. Ihre weiche Konsistenz unterstützt eine längere Befeuchtung und lässt sie weniger leicht zerbeißen. Der Erdbeer-Geschmack kann die Anwendung für Kinder angenehmer machen.
Wann sollten Kinder mit Halsschmerzen zum Arzt?
Erkältungsbedingte Halsbeschwerden sind oft harmlos und klingen wieder ab. Suchen Sie ärztlichen Rat, wenn Ihr Kind sehr krank wirkt, kaum trinken kann oder starke Schluckbeschwerden hat. Atemnot, Kurzatmigkeit oder andere Atembeschwerden sind ein dringender Grund für eine medizinische Abklärung.
Auch bei hohem Fieber, einseitigen starken Halsschmerzen, deutlich geschwollenen Lymphknoten oder ungewöhnlichen Begleitsymptomen sollten Eltern den Kinderarzt kontaktieren. Halten die Beschwerden über längere Zeit an oder kehren sie immer wieder, ist ebenfalls eine Abklärung sinnvoll.




