Zurück zur Übersicht

HalsschmerzenStimmeTrockener Mund

Schnelle Hilfe bei Krächzen, Heiserkeit oder Stimmverlust

Ganz schön unangenehm, wenn die Stimme plötzlich ein paar Oktaven tiefer rutscht oder sich gleich ganz verabschiedet. Wenn wir kaum noch einen Ton herausbekommen, steckt oft eine schlichte Erkältung dahinter. Aber egal, ob ein Infekt, eine Reizung oder schlichte Überanstrengung die Stimmbänder strapaziert: Wie bekommt man das Problem möglichst schnell in den Griff?

Was hilft gegen Heiserkeit? Symptome lindern, Ursachen bekämpfen

Eigentlich selbstverständlich: Wenn die Stimme einmal weg ist, braucht sie radikale Schonung. Gerade bei erkältungsbedingtem Stimmverlust hilft vor allem Ruhe und viel Flüssigkeit. Die Menge macht’s: Über den Tag verteilt dürfen es ruhig 2 Liter Suppe, Brühe oder Tee werden, um den Hals feucht zu halten und die Heilung zu beschleunigen. Alkohol, Rauch und Koffein müssen dagegen draußen bleiben: Sie trocknen die Kehle aus und reizen die Stimmbänder noch mehr.

Hilfe gegen Heiserkeit Feuchtigkeit

Reichlich Feuchtigkeit darf auch in der Luft liegen. Gerade über Nacht, wenn unser Hals schnell austrocknet, was Bakterien und Viren die Arbeit erleichtert und den Kehlkopf zusätzlich reizt, helfen Luftbefeuchter, die Atemwege feucht zu halten und eventuellen Schleim zu lösen. Wer mag, fügt ein paar Tropfen ätherisches Eukalyptus-, Kamillen- oder Salbeiöl dazu oder atmet beim Baden oder Duschen besonders tief durch, um mit dem warmen Wasserdampf die Atemwege zu befeuchten.

Unterwegs und zwischendurch fördern Kaugummis und Lutschpastillen den Speichelfluss. Praktische Pastillen wie die von isla® enthalten zusätzliche Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure und Isländisch Moos, um die Stimmbandreizung schonend zu lindern.

Wie immer gilt: Wenn sich die Situation nach einer guten Woche nicht von selbst bessert, sollte ein Profi konsultiert werden. Obwohl normalerweise nichts Schlimmes dahintersteckt, wenn die Stimme angeschlagen ist, lohnt sich der Weg zum Arzt, um andere Gründe auszuschließen.

Heiserkeit Stimmverlust vorbeugen

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt: Heiserkeit besser vorbeugen

Wer häufig heiser ist oder seine Stimme verliert, darf ruhig etwas Ursachenforschung  betreiben. Statt seltener Erkrankungen steckt meist etwas ganz Alltägliches dahinter, das man durch einfache Lifestyle-Umstellungen relativ leicht ausschließen kann.

  • Haben Sie Allergien? Dann meiden Sie Auslöser wie Hausstaub, Pollen oder bestimmte Nahrungsmittel, da Allergene Heiserkeit verursachen oder verschlimmern können
  • Alkohol und Rauchen (auch passiv) trocknen den Hals aus und reizen den Kehlkopf
  • Räuspern ist für unsere Stimme unnatürlich und belastet sie noch mehr. Stattdessen lieber etwas Wasser trinken oder öfter Schlucken, bis der Reiz sich wieder verflüchtigt
  • Auch Flüstern strengt die Stimme unnötig an, da es die Stimmlippen stärker anspannt. Besser einfach halblaut sprechen und bei Bedarf ein Mikro- oder Megafon nutzen
  • Wer unter Reflux oder Sodbrennen leidet, sollte scharfe, fettige oder besonders säurehaltige Lebensmittel meiden, weil aufsteigende Magensäure die Stimmbänder reizen kann
  • Häufiges Händewaschen hilft. Da hinter Stimmverlust und Co. oft eine klassische Erkältung steckt, lohnt es sich, die Ansteckung durch Vorbeugung zu vermeiden
  • Ganz simpel: Wenn der Körper müde ist, braucht auch die Stimme Ruhe. Gönnen Sie sich ausreichend Erholung und Schlaf
  • Außerdem wichtig und wertvoll: Wer sein Immunsystem auf Trab hält, wird automatisch widerstandsfähiger. Gesunde, vitaminreiche Ernährung, Stressvermeidung und Bewegung an der frischen Luft helfen dabei, dass die Stimme gar nicht erst verloren geht.

Sanft und schnell: schonend behandeln mit Hausmitteln

Abwarten und Tee trinken? Gar keine schlechte Idee, wenn die Stimme trotzdem mal versagt. Schließlich befeuchten lauwarme Getränke wie Kräutertee oder Brühe den Hals und tragen so zur Heilung bei. Viele weitere clevere Hausmittel, die das akute Kratzen und Krächzen effektiv lindern, haben wir in einem separaten Artikel zusammengefasst.